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Jan
31
2012

SQL-Server 2012 Big Data and beyond

Gepost von plus-IT

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Es wird momentan viel über Big Data gesprochen. Doch was zeichnet Big Data aus? Der Umfang: Wir dringen in Bereiche vor, für die wir in der Schule keine Zahlennamen mehr gelernt haben. Die Geschwindigkeit: Die Echtzeitverarbeitung und Auswertung von Daten ist für viele zu einer geschäftskritischen Herausforderung geworden. Die Unordnung: Für Unternehmen relevante Daten liegen in zunehmendem Maße in wenig strukturierter Form vor. Microsoft verspricht mit dem SQL-Server 2012 diese Bedürfnisse zu befriedigen und darüber hinaus Effizienz und Produktivität steigern zu können.

Datenschutz und Datensicherheit sind nach wie vor für Unternehmen ein äußerst wichtiger Punkt. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft auf IT-Compliance ein besonderes Augenmerk gelegt hat. Das betrifft zum einen Verbesserungen im Bereich des Auditing als auch eine flexiblere und komfortablere Zuteilung von Nutzungsrechten. Der Verfügbarkeit wurde auf zweierlei Weise Rechnung getragen. Einerseits gibt es dafür die SQL Server AlwaysOn Technologie, die mittels Redundanz innerhalb von Datencentern und über Datencenter hinweg Ausfallsicherung gewährleisten soll. Andererseits wird mit StreamInsight die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten ermöglicht.

Datenqualität und das Wissen über die Metadaten sind für aufschlussreiche Auswertungen und Berichte unabdingbar. Daher bietet der SQL-Server 2012 mit Data Quality Services und Master Data Services Möglichkeiten der Unordnung in Big Data zu begegnen.


Doch die für den Großteil der Mitarbeiter offensichtlichen Neuerungen bestehen in dem was Microsoft als Self-Service BI bezeichnet. Die Idee den Fachanwender in die Lage zu versetzen, selbstständig Berichte erstellen und Analysen durchführen zu können. Mit Tools wie PowerView oder PowerPivot fühlt sich der Endanwender Dank dem Look & Feel der bestehenden Office-Welt sofort heimisch. Besonders hervorzuheben ist die Integration in Microsoft SharePoint2010. Wurden früher Auswertungen gerne in großen Excel-Sheets per Mail verschickt, was leicht zu unterschiedlichen Informationsständen führen konnte. So wird mit SharePoint 2010 die Ablage der Dokumente zentralisiert und versioniert. Hierfür dient der SQL-Server als Datenbasis.


Mit dem BI Semantic Model, auf das PowerView und PowerPivot aber auch Scorecards und Dashboards aufsetzen, geht Microsoft einen Schritt weiter. Mit diesem Konzept wird die technische Komplexität für den Fachanwender verborgen. Er kann sich damit ganz auf die Auswertung konzentrieren ohne sich um darunterliegende Technik, sei sie nun relational oder multidimensional, kümmern zu müssen.


Insgesamt erscheint der SQL-Server 2012 als neuer Meilenstein. Zum einen verzahnt er bestehende Produkte von Microsoft besser und zum anderen gibt es eine Vielzahl neuer Funktionalitäten. Und auch in Punkto Performance hat sich unter der Haube einiges getan. Daher ist auch die Preispolitik von Microsoft mit einer Verteuerung gegenüber den Vorgängermodellen nachvollziehbar. Analysten meinen, Microsoft lasse sich den Mehrwert wohl zu Recht bezahlen.





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